Am 30. März
2023 gab es DIE große
Überraschung
des Selbstversuchs-Jahres: Ich erhielt einen Anruf eines Innsbrucker
Verlages.
Eine freundlich Stimme fragte mich, ob ich nicht Lust hätte,
ein Buch über 100-Jährige
in Innsbruck zu
schreiben... da ich gerade großes Reisefieber hatte, weil wir
am nächsten Tag mit
der SPÖ-Parteischule unsere
dreitägige
Abschlussreise antreten sollte, meinte ich, dass ich mir das erst
überlegen müsse,
und nach der Reise Bescheid geben würde, die ich ja
außerdem um ein paar Tage für
einen privaten Besuch verlängern wollte.
Am 11.
April war es dann so weit: ich ging
zum ersten Mal von meiner Wohnung mit Büro in die Altstadt, um
im Verlagsbüro der
Wagnerschen Verlages mit
Frau
Winkler das Weitere zu besprechen.
In der
Zwischenzeit hatte ich mir nämlich überlegt, dass ich
sehr gerne mit diesem
Verlag ein Buchprojekt realisieren würde. Wir vereinbarten
eine Probearbeit. In
einer späteren Verlagssitzung wurde meine Arbeit für
gut befunden und so konnte
ich am 10. Juli den Verlagsvertrag unterzeichnen. Ich war im Kreis der Verlagsautor*innen. Es konnte losgehen.
Wie
war es dazu gekommen?
Ich hatte ja
eine Zielaktivität (A14):
Veranstaltungen besuchen und darüber schreiben.
Im Verlauf
des Projektjahres hatte ich dabei auch an verschiedenen
Buchpräsentationen von
Verlagen teilgenommen. Im besten Fall erhielt ich vor oder nach der
Präsentation
ein Rezensionsexemplar und schrieb
meist
auf meiner Facebook-Seite "Unser
Innsbruck und seine Menschen" einen Bericht über die
Präsentation und später
dann auch über das Buch, den Autor etc.
Stets
verlinkte ich dabei meine Seite mit der der Autoren, des Verlags ...
Das war
offensichtlich aufgefallen und so kam es schließlich zum
Angebot und zum
Vertrag.
Das
Recherchieren machte mir sehr viel Spaß. Ich liebe
Biographiearbeit und
das Recherchieren des Lebens in früherer
Zeit. Und 100 Jahre, das war schon eine Zeitspanne, die ich von meinen
Eltern
kannte, die beide im Jahr 1920 geboren worden waren, aber leider nicht
mehr
leben.
So stürzte
ich mich schon beim ersten Versuch freudig in die Innsbrucker
Geschichte, allerdings nicht nur in die Innsbrucker: Meine
erste Interviewpartnerin stammte nämlich aus Bad Ischl und so
wollte ich
natürlich wissen, wie sie von dort nach Innsbruck gekommen war
und auf meiner
Seminar- und Recherchereise machte ich dann auch einen
zweitägigen Zwischenstopp
in Bad Ischl um z.B. den Schulweg der Dame und ihre Schulen kennen zu
lernen.
Der Ischler Heimatverein gab mir
wunderbare Tipps und Informationen und so freute ich mich dann auf
meine
weiteren Arbeiten an diesem Buchprojekt.
Aktivitätsform:
Kreativ sein, fotografieren,
interviewen, in den Archiven nachforschen, schreiben
Aus
mehreren Aktivitätsformen im kreativen und
journalistischen und biographischen Bereich, die ich auch schon als
Online-Journalistin veröffentlichte, war so ein über
den Selbstversuch hinausführender
konkreter Auftrag. Ich
wollte immer
schon für diesen Verlag ein Buch schreiben.
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