Beispiele: Ideen-Börse Aktivitäten von T1 Monika Himsl


Wagnersche - Büro in der Herzog-Friedrichstraße 10

Aktivität 23: 

Buchauftrag, Proberecherchen und Vertagsunterzeichnung 

30. März bis 10. Juli 2023

Am 30. März 2023 gab es DIE große Überraschung des Selbstversuchs-Jahres: Ich erhielt einen Anruf eines Innsbrucker Verlages. Eine freundlich Stimme fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, ein Buch über 100-Jährige in Innsbruck zu schreiben... da ich gerade großes Reisefieber hatte, weil wir am nächsten Tag mit der SPÖ-Parteischule  unsere dreitägige Abschlussreise antreten sollte, meinte ich, dass ich mir das erst überlegen müsse, und nach der Reise Bescheid geben würde, die ich ja außerdem um ein paar Tage für einen privaten Besuch verlängern wollte.

 

Am 11. April war es dann so weit: ich ging zum ersten Mal von meiner Wohnung mit Büro in die Altstadt, um im Verlagsbüro der Wagnerschen Verlages mit Frau Winkler das Weitere zu besprechen.

In der Zwischenzeit hatte ich mir nämlich überlegt, dass ich sehr gerne mit diesem Verlag ein Buchprojekt realisieren würde. Wir vereinbarten eine Probearbeit. In einer späteren Verlagssitzung wurde meine Arbeit für gut befunden und so konnte ich am 10. Juli den Verlagsvertrag unterzeichnen. Ich war im Kreis der Verlagsautor*innen. Es konnte losgehen.

Wie war es dazu gekommen?

Ich hatte ja eine Zielaktivität (A14): Veranstaltungen besuchen und darüber schreiben.

Im Verlauf des Projektjahres hatte ich dabei auch an verschiedenen Buchpräsentationen von Verlagen teilgenommen. Im besten Fall erhielt ich vor oder nach der Präsentation ein Rezensionsexemplar und  schrieb meist auf meiner Facebook-Seite "Unser Innsbruck und seine Menschen" einen Bericht über die Präsentation und später dann auch über das Buch, den Autor etc.

Stets verlinkte ich dabei meine Seite mit der der Autoren, des Verlags ...

Das war offensichtlich aufgefallen und so kam es schließlich zum Angebot und zum Vertrag.

Das Recherchieren machte mir sehr viel Spaß. Ich liebe Biographiearbeit  und das Recherchieren des Lebens in früherer Zeit. Und 100 Jahre, das war schon eine Zeitspanne, die ich von meinen Eltern kannte, die beide im Jahr 1920 geboren worden waren, aber leider nicht mehr leben.

So stürzte ich mich schon beim ersten Versuch freudig in die Innsbrucker Geschichte, allerdings nicht nur in  die Innsbrucker: Meine erste Interviewpartnerin stammte nämlich aus Bad Ischl und so wollte ich natürlich wissen, wie sie von dort nach Innsbruck gekommen war und auf meiner Seminar- und Recherchereise machte ich dann auch einen zweitägigen Zwischenstopp in Bad Ischl um z.B. den Schulweg der Dame und ihre Schulen kennen zu lernen. Der Ischler Heimatverein gab mir wunderbare Tipps und Informationen und so freute ich mich dann auf meine weiteren Arbeiten an diesem Buchprojekt.

Aktivitätsform: Kreativ sein, fotografieren, interviewen, in den Archiven nachforschen, schreiben

Aus mehreren Aktivitätsformen im kreativen und journalistischen und biographischen Bereich, die ich auch schon als Online-Journalistin veröffentlichte, war so ein über den Selbstversuch hinausführender konkreter Auftrag.  Ich wollte immer schon für diesen Verlag ein Buch schreiben.
Erinnerungen an 100 Jahre Zeitgeschichte.  Die  Haupt und Berufsschule in Bad Ischl  Die ehemalige Volksschule

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