Beendet am 14. April 2023: Diese
Aktivität wurde beendet, da ich einerseits immer öften zu
völlig leeren FoodFAIRteilern gekommen war und andrerseits selbst
durch die vermehrte Arbeit an der Innternet-Plattform und den anderen
Aktivitäten keine zeitlichen Kapazitäten mehr hatte, um auch
selber Foodsaver zu werden.
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Die Teuerungs-Welle
begann im Frühling 2022. Verbunden mit großen
unvorhergesehenen Extraausgaben was plötzlich kein Geld mehr
im Börsl - und auch am Konto oder am Sparbuch war nix mehr zu
holen. Trotzdem mussten Lebensmittel eingekauft werden.
Natürlich hatte ich schon seit einiger Zeit begonnen, reduzierte Waren im
Geschäft zu kaufen oder bekam von Freunden Lebensmittel geschenkt.
Und in dieser Zeit erinnerte ich mich dann wieder an die
Food-Fairteiler an zwei Stellen in Innsbruck. Seitdem schaute ich dort
regelmäßig vorbei und nahm mir mit, was mir passte.
Einmal waren es kleine Speckwürfel. Ich nahm noch einige
trockene Semmeln und machte die ersten Semmelknödel meines
Lebens. Da machte vorher immer meine Mama.
Ich teilte auch Bilder von diesen Aktionen auf meiner Facebook-Seite
und da machte mich eine Facebook-Freundin darauf aufmerksam, dass ich
ja selber auch Foodsharer werden könnte. So schaute ich mich
auf der Website von
Foodsharing
um, meldete mich an und begann mit der Ausbildung. Ich hab sie beinahe
abgeschlossen und war auch schon bei den zwei
Einführungs-Abholungen und einem Schulungstreffen dabei.
Als ich selber mitabholte, entdeckte ich etliche
Laugenbrötchen und beschloss, nun endlich auch einmal
"Laugenknödel" zu probieren. Ich hatte delikate
Laugenknödel für drei Mahlzeiten: Einmal in der
Suppe, einmal geröstet mit Ei und einmal mit Fleisch,
Sauce und Gemüserestln vom Familienessen mit meinem Sohn - da
koche ich immer mehr, damit wir beide noch weitere Mahlzeiten haben....
Aktivitätsform:
Foodsharing
Diese Aktionsform ist eine C-Aktivität.
Einerseits hole ich als Foodsharer Lebensmittel aus den Foodverteilern,
oder ich hole Lebensmittel von Geschäften als Foodsaver und
verteile sie weiter. Meistens aber fotografiere ich, was ich mache und
teile das auf meinen Internetseiten. Mit der Ausbildung bin ich selber
dann ein Teil der "Foodsharing"-Bewegung und rette Lebensmittel vor der
Vernichtung bzw. spare Geld für Lebensmittel, das ich dann
anderweitig verwenden kann.

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