Modul 1: Der Innsbrucker Gemeinderat und der Vorwahlkampf Schwierige Ausgangslage Am 22. April 2018 wurden die Innsbrucker Politikkarten neu gemischt.
Es waren insgesamt 12 Listen zur Wahl angetreten. 10 davon schafften es in den Gemeinderat. Bei den Etablierten gab
es erhebliche Umgewichtungen. Es blieb zwar die Koalition gleich, allerdings
wechselte das Bürgermeisteramt nach
der Stichwahl von "Für
Innsbruck" zu den "Grünen".
Der neue Bürgermeister hieß Georg Willi.
Die zwei Vizebürgermeister wechselten mehrmals. Die Gemeinderatsparteien waren wie folgt:
Auffallend sind die vier Namenslisten: Georg Willis Grüne, der unumstrittene Wahlsieger, gewann 2 Mandate dazu. Rudi Federspiels nunmehr wiedervereinigte FPÖ gewann auch 2 Mandate dazu, verlor erst später einen Mandatar. Das Bürgerforum Liste Fritz (Dinkhauser) kandidierte erstmals und erzielte 1 Mandat. Und die Liste für Innsbruck von der vormaligen Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer verlor 2 Mandate und auch den Bürgermeistersessel. Die ÖVP verlor 3 Mandate, der Tiroler Seniorenbund erreicht wieder 1 Mandat, koppelte aber mit der ÖVP, der er zugerechnet werden konnte. Drei neue Listen schafften den Einzug: NEOS mit 2 Mandaten. Die Alternative Liste Innsbruck des Ex-Grünen Mesut Onay erhielt 1 Mandat, wie auch Gerechtes Innsbruck von Gerald Depaoli. Die Inn-Piraten hatten Schiffbruch erlitten und somit ausgeentert. Auch die Liste "Bürgerinitiativen Innsbruck" schaffte den Einzug nicht. Von den
Freiheitlichen hat sich später ein Mandatar getrennt, dadurch sind die FPÖ und
Für Innsbruck mandatsmäßig gleich stark. Bernhard
Schmidt (1) Am 24. November 2022 spalteten sich drei Grüne Mandatar:innen ab und gründeten einen eigenen Klub: "Lebenswertes Innsbruck - eine Stadt für alle" Nun sind die Grünen, FPÖ und Für Innsbruck mit je 7 Mandaten gleich stark.
Die derzeitigen Gemeinderäte (Stand 1. März 2023
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